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Behandlung von Rheumapatienten – das sind die Besonderheiten

Im Vergleich zu anderen orthopädischen Erkrankungen erfordert die Behandlung von Rheumapatienten einige Besonderheiten und Erfahrung. Denn die Patienten haben oftmals chronische Schmerzen und Einschränkungen bei Gelenken.


Die Behandlungsmöglichkeiten mit Medikamenten sind in den vergangenen Jahren immer besser geworden, allerdings kann es sein, dass die medikamentöse Behandlung nicht ausreicht und operative Eingriffe, die im Folgenden ausgeführt werden, in Betracht gezogen werden müssen.

Die rheumatische Erkrankung kann zu Schäden an den Sehnen der Hand oder des Fußes führen. Mittels einer Operation kann hierbei durch Naht oder Sehnenverpflanzung die Funktionsfähigkeit wieder hergestellt werden. Auch Arthroplastiken dienen diesem Zweck. Ist bei bestimmten Gelenken bereits eine schmerzhafte Zerstörung eingetreten, wird ein Teil des Knochens entfernt und eine Umformung des Gelenks vorgenommen. Ist die Funktionsfähigkeit von Gelenken unwiederbringlich zerstört, kommt künstlicher Gelenkersatz zum Einsatz. Dies gilt für alle Gelenke wie Hand-, Finger-, Knie-, Schulter-, Ellenbogen- und Sprunggelenke, welche teilweise oder ganz ersetzt werden können.

Empfehlung: Sport trotz Rheuma
Nach einer solchen Operation meiden viele Patienten sportliche Aktivitäten. Dahinter steckt die Angst des vorzeitigen Verschleißes oder die Lockerung eines künstlichen Gelenks. „Gemäßigte sportliche Betätigung ist nicht nur gut zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern hat auch einen positiven Einfluss auf den Verlauf der rheumatischen Erkrankung“, erklärt der Orthopäde Bartholomäus Gabrys aus Berlin-Friedrichshain. Die Sportempfehlung gilt auch für Patienten mit Gelenkersatz. Allerdings ist nicht jeder Sport für Rheumapatienten gleichermaßen geeignet. Ball- und Springsportarten sollten Sportarten mit einem hohen Verletzungsrisiko sollten gemieden werden. Empfehlenswert sind hingegen Radfahren, Schwimmen, Wandern oder Nordic Walking.