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Nach den Wahlen ist vor dem Rückenschmerz

Den nun in den Bundestag einziehenden Abgeordneten wird es wie zahlreichen Büroangestellten ergehen: viel Sitzen, viel Stress, wenig Sport und früher oder später Rückenschmerzen. Was hilft?


Die Bundestagswahl ist gelaufen, die Abgeordneten ziehen aktuell – gegebenenfalls erneut – in ihre Büros im und rund um den Reichstag ein. Dort werden sie in den nächsten vier Jahren unzählige Stunden sitzen, ebenso wie im Plenarsaal und in den Ausschussräumen. Sportlicher Ausgleich wird bei den meisten aufgrund der hohen Arbeitsbelastung zu kurz kommen.

Damit erweisen sich die Abgeordneten auch in orthopädischer Hinsicht als echte „Volksvertreter“, denn dem Volk geht es zu großen Teilen ähnlich. Mehr als die Hälfte arbeitet überwiegend sitzend. Im Laufe ihres Lebens kommen Büroangestellte im Schnitt auf rund 55.000 Stunden im Sitzen. Eingerechnet sind darin die Stunden im Auto und in Bus oder Bahn, im Café oder in der Kneipe und auf dem heimischen Sofa. In Bewegung verbringen sie dagegen nur circa 6.500 Stunden, im Stehen 3.000.

Nacken, Schulter, Rücken betroffen
Das hat Folgen. „Nach einigen Jahren sitzender Tätigkeit kommt es, sofern kein sportlicher Ausgleich erfolgt, bei vielen Büromenschen zu orthopädischen Problemen – vor allem zu Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich sowie im unteren Rücken“, berichtet der Orthopäde Bartholomäus Gabrys, der in Berlin-Friedrichshain praktiziert. „Schuld daran ist nicht nur das viele Sitzen, sondern auch falsches Sitzen. Wichtig ist Abwechslung: Die Positionen immer wieder ändern, öfters im Stehen arbeiten, zwischen – bestenfalls ergonomischem – Bürostuhl und Sitzball wechseln, ruhig auch mal die Füße hochlegen.“

Was der Experte für Rückenschmerzen hier beschreibt, wird auch als „dynamisches Sitzen“ bezeichnet. Doch das Sitzen zu optimieren gibt allein keine Gewähr für langfristige Schmerzfreiheit. „Noch wichtiger ist es, die Muskulatur vor allem in den gefährdeten Bereichen zu stärken, also gezielt Sport zu treiben. Das kann vor oder nach der Arbeit konzentriert geschehen oder – besser – in kurzen Einheiten während der Arbeitszeit“, so Orthopäde Gabrys, der seine Patienten auch mit Chirotherapie und Akupunktur behandelt.

Verstärkt werden die orthopädischen Beschwerden häufig noch durch Stress. Denn dieser kann zu Verspannungen und Verkrampfungen im Nacken- und Schulterbereich führen. In dieser Hinsicht ist Sport ebenfalls hilfreich, denn er baut auch psychische Spannungen ab.

Wer bereits erste oder auch fortgeschrittene Schmerzsymptome oder Bewegungseinschränkungen wahrnimmt, sollte schnellstens eine orthopädische Praxis aufsuchen. Die moderne Orthopädie verfügt über eine Vielzahl von Verfahren, mit denen ein schmerzfreies Leben wieder möglich wird.